TONDIENST LEO POLSTER

This plastic coated metal acetate was recorded at Tondienst Leo Polster in Hamburg,  Steintorplatz, obviously a recording studio where you could have your music recorded on the spot. No title, name and no date given but from the style of the label and the 45rpm I would put it in the mid to late 50s.


TONDIENST LEO POLSTER, Seite 1


TONDIENST LEO POLSTER, Seite 2

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2 Comments on “TONDIENST LEO POLSTER”

  1. joe says:

    Hallo Andreas,
    nur so nebenbei:
    Ich hab auch eine Schallplatte vom Tonstudio Leo Polster, und beim Internet- Recherchieren las ich die betrübliche Nachricht, daß Herr Polster 1969 ermordet wurde .
    Hab gerade noch mal versucht, die betreffende Meldung im Hamburger Abendblatt aufzurufen, aber man läßt mich nicht…
    Grüße,
    J.

  2. mischalke04 says:

    Hallo Joe,

    Vielen Dank für diese Entdeckung!!! Im Grammophon & Schellackplattenforum wurden die Leo Polster Platten schon mal behandelt. Von seiner Ermordung wusste ich noch nichts. Schrecklich und sehr seltsam…

    Grüße,
    Andreas

    Hier die betreffenden Meldungen:

    Hamburger Abendblatt 35 11.02.1969

    Der Mörder kam zur Mittagszeit Kaufmann in St. Georg erschlagen

    Die Beamten der Mordkommission stehen vor einer fast unlösbar scheinenden Aufgabe: Sie sollen einen Raubmörder überführen, von dem es keine Spuren gibt. Der Verbrecher überfiel gestern mittag den 66jährigen Kaufmann Leonhard Polster in dessen Wohnung an der Danziger Straße 76 in St. Georg und erschlug ihn mit einem Akku. Kurze Zeit später wurde die Bluttat entdeckt.

    Leonhard Polster unterhielt in der Danziger Straße ein Tonstudio. Als man ihn fand, lag er mit einer klaffenden Schädelverletzung hinter seinen Tonmisch- und Bandschneide-Pulten. Der 54jährige Komponist Franz Josef Breuer: ?Ich war mit

    Polster verabredet. Er sollte für mich Bandaufnahmen umkopieren. AI” sich auf mein mehrmaliges Klopfen nichts rührte, ging ich hinein. Im Vorzimmer brannte Licht. Dann sah ich seine Fuße . . .

    Die Ermittlungen der Mordkommission ergaben: Polster muß zwischen 11 und 13.20 Uhr ermordet worden sein. Vermutlich hatte eu seinen Mörder sogar gekannt und ihn arglos eintreten lassen.

    Wahrscheinlich ist es zwischen Leonhard Polster und dem Mörder zu einem erbitterten Kampf gekommen. Aber Polster war ihm nicht gewachsen ? er litt an einer Kriegsverletzung. Nachbarn wollen lautes Gepolter gehört haben.

    Studio und Wohnung boten ein Bild der Verwüstung. Der Täter hatte offensichtlich in höchster Eile nach bänder?

    Bisher weiß man lediglich: Dre! Zeugen wollen zur Tatzeit einen Mann beim Verlassen der Wohnung gesehen haben. Er soll einen braunen Mantel getragen und zwei Reisetaschen bei sich gehabt haben.

    Nachbar Ludwig Igel (69 Jahre): “Ich kannte Polster schon lange. Er klagte immer wieder, daß die Geschäfte schlecht gingen.”

    Dagegen sprechen aber die Ermittlungen der Kriminalpolizei. Im Tresor lagen 2000 Mark. Die Polizei: “Wer kann sachdienliche Angaben machen?” a.m. cvb
    Polizei bei der Spurensicherung am Tatort Danziger Straße 76 Fotos: M. Moidvay Ermordet: Leo Polster In einem Zinksarg schafft die Feuerwehr den Ermordeten aus dem Haus

    Hamburger Abendblatt 143 24.06.1969 3 HA 272

    Zwei Buchstaben sind die Spur im Mordfall Polster Eine Tasche mit “LP” / Parfumflasche und Puderdose gefunden

    Die Ermittlungen der Hamburger Mordkommission im Fall Leo Polster haben neuen Auftrieb bekommen. Auf Grund der Fernsehsendung “Aktenzeichen XY ? ungelöst” hat sich ein Zeuge gemeldet, dessen Aussage vielleicht die Spur zum Mörder des Tontechnikers werden könnte. Leo Polster war, wie berichtet, am 10. Februar in seinem Tonstudio an der Danziger Straße in St. Georg erschlagen und beraubt aufgefunden worden. J

    Der Raubmörder hatte seine Beute, wie die Ermittlungen ergaben, in

    zwei Reisetaschen fortgeschleppt. Diese Taschen trugen das Monogramm des Ermordeten: “LP” in einem durchbrochenen Kreis. Nach der Fernsehsendung meldete sich bei der Kriminalpolizei ein, Tankwart aus Rhynern-Nord im Kreis Unna. Er hatte am 6. Juni in seiner Tankstelle einen jungen Mann beobach-, tet. der eine Reisetasche mit dem Zeichen “LP” in einem durchbrochenen Kreis bei sich hatte.

    Der Unbekannte hielt sich längere Zeit in der Tankstelle auf. Er wollte als Anhalter nach Antwerpen und wurde schließlich von dem Fahrer eines Wagens mit holländischem Kennzeichen mitgenommen. Der Unbekannte ist etwa 25 Jahre alt und 1,65 Meter groß. Die Beschreibung, die der Tankwart von ihm gab, deckt sich mit der, die Augenzeugen unmittelbar nach dem Mord von einem Mann gaben, der das Tonstudio mit zwei Reisetaschen verließ.

    Eine dieser Taschen ist von einem Einwohner in Harksheide gefunden worden. In der Tasche befanden sich auch eine Flasche Parfüm und eine Puderose. Beide Gegenstände gehörten nicht Polster. Der Mörder muß sie nachträglich in die Tasche gepackt haben. Die Kripo fragt: Wer weiß etwas über Parfumflasche und Puderdose? wo.
    Herkunft unbekannt: Die Puderdose Herkunft unbekannt: Die Parfümflasche Erschlagen: teo Polster


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