DIE DREI FROHEN SÄNGER, Opelklublied, 1960

opelklublied-frontopelklublied-backopelklublied-labelThe reason I bought this record is the small illustration in the upper part of the sleeve. Yea, that miniature drawing you didn´t even notice when you just scrolled down…

I like the loose brush work of the anonymous artist. I think it´s pretty cool cartoon-style drawing, especially for a simple advertisement record. Unfortunately the designers didn´t know that the drawing would make the sleeve really stand out and scaled it waaaaay too much. Only to make room for an over-sized clef in the center. Such stupid design “decisions” are still the norm today in graphic design. An intricate two dimensional drawing that takes some effort and hand craft to produce, is reduced in favor of a boring one dimensional sign. A meaningless sign that takes up all the space, so that the delicate brush work of the artist is reduced to blurry lines. I´ll try to rectify that “mistake” after 53 years by showing a magnified version of the drawing for the first time:

piano

trumpetvocalsbassdrums

The record is celebrating the 30th anniversary of the Opel 72 Wagen Klub.

 

 

 

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3 Comments on “DIE DREI FROHEN SÄNGER, Opelklublied, 1960”

  1. Hey Andreas,

    also ich als überzeugter Fußgänger würde das ja so sehen:

    Weil das ja noch mitten im Fordismus (Opelismus?) ist, singen die von fordistischer Arbeitsdisziplin, Pflichtbewusstsein, Fleiß blabla. Natürlich im Marschrhythmus! Klar steht da die Popkultur in der Ecke (wenn auch oben)! Massives Blech ließ sich noch bestens ohne weitreichendere popkulturelle Ästhetisierung verkaufen (Musik reicht. Ein Fließband:Marsch).

    Nur kurz setzt sich im Sound der Kuhglocke was Beschwingteres durch: Wo die soliden Opelaner die Konkurrenz niederringen. In der Bridge zwischen dritter und vierter Strophe kündigen sich also Zeiten an, wie wir sie heute kennen.

    Heute zwängt sich jeder in die durch laute, von Angela Lopez, Kristina Aguilera oder Joseph Bieber designte Klangkulissen undeutlich verhüllte stählerne, stromlinienförmige Gehäuse bunter Mittelklassewagen und vergisst über dem beschwingten Sound der Subwoofer, unter welchen Bedingungen sie zusammengebastelt werden: in den Peripherien der Peripherien …

    Also: Ich mag es, wenn Blech nur Blech ist! (Trotzdem wünsche ich mir ein Auto aus flexiblen Sisalmatten mit einer Oberfläche aus weichem Kammgarn.)

    Verkündet Asphalt Tiger und sinkt zurück in die weichen Kissen seiner postmodernen “Wohnlandschaft”.

    Liebe Grüße,
    T.

  2. mischalke04 says:

    Hallo Tiger,

    vielen Dank für deine heitere Analyse. Sie erklärt das Artefakt dieser Ära, der “die Konkurrenz niederringenden Opelaner”, endgültig und abschließend!

    Ich bin sprachlos….

    Liebe Grüsse
    Andi

  3. Gern geschehen! Is komplett, oder!

    Und dir vielen Dank für deine schönen Beiträge mit den vielen schönen Details, in denen ganze Welten stecken. Bin ja immer traurig, wenn länger mal keiner kommt. Da fehlt etwas im Internet! 1a! Weiter so!

    Dein Tiger


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